GameStar
Geschichte

DIE GESCHICHTE DER LEGENDÄREN ZEITSCHRIFT

Anfang Mai 1997 begann die Gründungsredaktion, bestehend aus Charles Glimm, Jörg Langer und Toni Schwaiger, das GameStar-Konzept zu entwickeln. Die erste reguläre Ausgabe 10/1997 erschien Anfang September 1997 mit einer CD-ROM nebst Vollversion zum Preis von 6,90 DM und versammelte um die drei Gründer viele bekannte und erfahrene Redakteure, die zuvor größtenteils bei der PC Player tätig gewesen waren.

Während viele Redakteure über die Zeit kamen, gingen und teilweise zurückkamen, blieb Jörg Langer sieben Jahre lang Chefredakteur und verließ GameStar mit der Relaunchausgabe 10/2004, in der auch das derzeit gültige Wertungssystem eingeführt wurde. Seit der Relaunchausgabe und bis Ende 2007 war Gunnar Lott der Chefredakteur. Als Lott bei der Zeitschrift die Rolle des Director Of Online übernommen hat, wurde zu seinem Nachfolger Michael Trier, der seit September 2004 stellvertretender Chefredakteur der GameStar war.

Seit 2001 werden jedes Jahr die Gamestar/Gamepro Lesepreise vergeben. Hierbei handelt es sich um einen in mehreren Kategorien, von Lesern gewählten Preis.

Mit über acht Jahren Redaktionszugehörigkeit arbeitete Mick Schnelle am längsten für GameStar. U. a. war er in den Jahren 2001 und 2002 als Ressortleiter federführend bei den beiden Sonderpublikationen im Bereich Konsolen, dem GameStar-Konsolen-Sonderheft (2001) und der GamePro (2002), die letztlich zur Gründung der Schwesterzeitschrift GamePro führten. Schnelle verließ die Gamestar jedoch im Herbst 2006, nachdem er zwischen 2003 und 2004 bereits eine einjährige Pause einlegte.

Ein besonderes Gimmick bildete über lange Zeit hinweg die Kultserie Raumschiff GameStar. Beinahe jeden Monat gab es auf der dem Heft beigelegten CD/DVD eine Folge der von den Redakteuren des Magazins produzierten Serie. Sommer 2004 wurde Raumschiff GameStar eingestellt und durch die neue Serie Die Redaktion ersetzt.

Ab der Ausgabe 04/2006 wurde die Version der Zeitschrift mit Heft-CD eingestellt. Seit der 100. Ausgabe gibt es die GameStar auch als GameStar XL mit zwei DVDs.

In Ausgabe 10/2006 gab es ein weiteres Redesign, da verlagsintern von QuakrXPress auf Adobe InDesign umgestellt wurde. Die Folge sind u. a. vergrößerte Wertungskästen bei den wichtigsten Spielen.

Im August 2005 erschien die erste Ausgabe des quartalsweise veröffentlichten Spin-offs /GameStar/def.

In der Ausgabe 08/2007 wurden weitere Design-Änderungen vorgenommen. Mit der Ausgabe 10/2007 feierte die GameStar ihr 10-jähriges Jubiläum.

Ab Ausgabe 4/2008 wurde aufgrund von langjährigen Leserbeschwerden die Handywerbung aus dem Heft entfernt.

Im März 2008 wurden umfassende Änderungen am Design, am Aufbau und an der Benutzung der Internetseite durchgeführt. Für das Redesign verantwortlich ist studio-balboa. Ebenso wurde vom selbigen Unternehmen die Internetseite der Schwesterzeitschrift GamePro redesignt. Für das im Bereich Webdesign noch unbekannte Unternehmen war es der größte Auftrag bisher. Das Redesign wurde von der Community mit geteilter Meinung aufgenommen.

Ab Ausgabe 5/2008 arbeiten Martin Deppe (ein Gründer von GameStar) und Roland Austinat (GameStar US-Korrespondent von 2004 bis 2006) als freie Mitarbeiter bei GameStar.

Toni Schwaiger verabschiedet sich Juni 2009 von der GameStar und wendet sich anderen Dingen zu.